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Treppenbau 2011

Treppenbau zum Schützenplatz

Nach langer Zeit der Planung war es endlich soweit. Am 19. März 2011 wurde die marode alte Treppe am Schützenplatz abgerissen, um Platz zu machen für eine neue. Im Vorfeld liefen nicht nur Planung und Berechnung, sondern auch Gespräche mit dem Ladwirtschaftlichen Verein. Da sie ja das Gelände zum Erntefest auch nutzen, waren gleich ein paar Freiwillige parat, die auch arbeiten wollten. Somit stand schon mal fest, dass es eine gute Teamarbeit wird. Aber Teamarbeit geht noch weiter. Renate Späth versprach sofort, die Regelung zu übernehmen, dass verschiedene Schützenschwestern die hart arbeitenden Leute mit einem zweiten Frühstück versorgen.

Also begann am 19. März unter der Federführung von Heinz Mahler & Wolfgang Schnaars eine neue Ära Treppe Schützenplatz. Und alle wussten, es liegen schweißtreibende Samstage vor uns! Der Anfang vom Treppenbau war ja noch gut zu bewältigen, aber je höher wir kamen, desto weiter waren auch die Wege mit den schweren Betonstufen. Als wir auf halber Höhe waren, bot uns unser Schützenbruder Helmut Rickert sein Förderband an. Dankend nahmen wir diese Hilfe an. Man sollte bei der schweren Arbeit jede Erleichterung annehmen. Aber dennoch war die Knüppelarbeit nicht vorüber, denn es war noch ein gutes Stück Arbeit bis wir Licht am Ende des Tunnels sahen. Aber der Landwirtschaftliche Verein und der Schützenverein setzten, auch dank der tollen Verpflegung der Damen, alle Kraft ein.

Am 28. Mai war die Treppe so weit fertig, dass wir für den 3. Juni nur noch den Geländeraufbau zu erledigen hatten. Denn eines hatten wir schon vor Augen, am Samstag, dem 11. Juni, sollte die Einweihungsfeier sein. Die Presse war bestellt, Grillgut und das Freibier auch, also mussten wir fertig werden. Bei der Einweihung durchtrennte unser Bürgermeister Stefan Schwenke das grün- weiße Band und hielt vorher eine Laudatio auf das gelungene Bauwerk. Alle Mitwirkenden stellten sich für ein Gruppenfoto auf und die Feier konnte beginnen. Es wurde gegrillt und gefeiert. Dabei wurde bei der einen oder anderen Rede noch mal erzählt, welcher Aufwand es war, dieses Projekt zu vollenden.

Der Aufwand für dieses Projekt war in Arbeitsstunden gerechnet gewaltig. Insgesamt haben die Mitglieder beider Vereine 520 Stunden ehrenamtliche Arbeit geleistet und darauf können wir stolz sein. Wenn zwei Vereine zusammen solch ein großes Projekt erstellen können, dann ist es eine Kunst. ws